Als traditionelle chinesische Medizin (TCM) wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 3000 Jahren entwickelt und bis heut bewährt hat.

Zu den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin zählen die Arzneitherapie (Tees), die Akupunktur, die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten) und ganz besonders die Lebensführung.

Manche Symptomenkomplexe sind mit der westlichen-, klinischen Sichtweise nicht zu erfassen. Mit der TCM und insbesondere mit der Meridianlehre wiederum sehr gut. Können Symptome einem Funktionskreis eingeordnet werden, kann man somit eine Diagnose stellen. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Ein Beispiel hierzu:

Ein Patient leidet unter Nackenverspannungen. In der Anamnese stellt sich heraus, dass seine Nägel Längsrillen haben und brüchig sind. Seine Augen sind trocken, ebenso seine Haare. Sein Bandapparat ist anfällig, so dass es häufiger Dehnungen und Distorsionen auftreten. Nachts wacht er regelmäßig zwischen 3:00 – 5:00 auf. Nun, westlich würde man jedes Symptom isoliert betrachten. Nach Sicht der TCM gehören alle diese Symptome dem Funktionskreis Leber an.

Somit liegt das Behandlungskonzept auf der Hand. In meiner Praxistätigkeit schaue ich stets mit einem „westlich klinischen Auge“ und einem „traditionell chinesischen Auge“ auf meine Patienten.

Akupunkturbehandlung, je nach Aufwand Euro 28,00 – 50,00