Infusionen haben den Vorteil, dass sie den Verdauungstrakt umgehen und somit schneller und ohne „Verlust“ ihre Wirkung entfalten. Insbesondere wenn rasche Erfolge gewünscht werden, sind Infusionstherapien den oralen überlegen.

Wir arbeiten mit verschiedenen Vitamin- und Mineralstoffmischungen, aber auch mit Aminosäuren und biologischen Präparaten.

Beispiele hierzu

Arteriosklerose

Phosphatidylcholin Infusionen – diese früher unter dem Handelsnamen „Lipocorrect“ erhältliche, biologische Substanz ist in der Lage, Fettablagerungen (Arteriosklerose) aus den Arterien zu lösen und somit die Durchblutung zu verbessern.

Infekte

Vitamin C Hochdosistherapie – der Mensch hat im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst zu bilden. Hunde produzieren unter Stress bis zu 20.000mg Vitamin C/Tag. Beim Menschen ist die orale Vitamin C Aufnahme auf max. 2.000g/Tag begrenzt. Um hocheffektiv wirksame Vitamin C Spiegel zu erreichen ist die Infusionstherapie der oralen deutlich überlegen.

Infusionen

Neuropathien

B-Vitamine/Alpha-Lipon-Säure u.a. – liegen die Nerven blank, sind häufig die sog. Myelinscheiden in ihrer Funktion eingeschränkt. Myelinscheiden haben u.a. die Funktion, den Nerv elektrisch zu isolieren, ähnlich wie die Isolation eines Kabels. Zur Aufrechterhaltung und Reparatur dieser Myelinschicht sind bestimmte natürliche Substrate notwendig. Da diese z.T. recht sensibel sind, ist es von Vorteil diese direkt in die Blutbahn zu infundieren.

Vitamin B12

Das Nachlassen der Magenfunktion oder die Einnahme von sogenannten Protonenpumpenhemmern verhindert eine adäquate Produktion des Intrinsic-Faktors, der wiederum als Co-Faktor benötigt wird, damit der Mensch im Darm Vitamin B12 aufnehmen kann. Somit muss in o.g. Fall (!) beim Vorliegen eines Vitamin B12 Mangels, die Vitamin B12 Dosis um den Faktor 200 angehoben werden, um den Patienten ausreichend zu versorgen. Eine Injektion in entsprechender Dosierung, ist für viele Patienten einfacher, da diese nur alle paar Wochen notwendig ist.