Der Darm mit einer Gesamtoberfläche von ca. 300 – 400 m2 ist das Organ, welches die Nährstoffe aufnimmt, die wir ihm zuführen. Eine unzureichende Aufnahme von Nährstoffen durch den Darm (Malabsorption), führt zu verschiedenen Mangelerscheinungen, die wiederum ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen können. Durch ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Eiweißbausteinen oder Fettsäuren, können wichtige Körperfunktionen nicht mehr optimal ablaufen. In Bezug auf chronische Erkrankungen, sind nicht selten latente Darmstörungen beteiligt.

Hinweise auf eine gestörte Verdauungsfunktion können Völlegefühl insbesondere nach den Mahlzeiten, Gasbildung, Durchfälle, Verstopfung, wechselnde Stuhlfarbe und – konsistenz, Sodbrennen, Schmerzen, Krämpfe und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein.

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Häufig werden Verdauungsbeschwerden als „normal“ angesehen, bzw. haben sich Menschen daran insofern gewöhnt, als dass sie diese nicht als „problematisch“ ansehen.

Als Folge einer gestörten Darmfunktion können auch Beschwerden auftreten, die nicht direkt mit der Darmfunktion zusammenhängen, sondern vielmehr sekundär durch die auftretenden Nährstoffmängel entstehen, wie beispielsweise:

Hauterkrankungen verschiedener Ausprägung, rheumatische Beschwerden, Müdigkeit und Konzentrationsmängel, Depressionen und Stimmungsschwankungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Immundefizite, u.v.m.

Diagnostik: Labor Stuhl , Labor Blut

Therapie: homöopathische Eigenbluttherapie, orale Medikamente