Herz- und Kreislauferkrankgen

Herz-Kreislauferkrankungen sind, trotz vieler therapeutischer Bemühungen noch immer Todesursache Nr. 1 weltweit.

Hier finden Sie Informationen zu

  • Arteriosklerose
  • Herzinsuffizienz (nachlassende Herzleistung)
  • Cholesterin
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck (Hypertonie)

 

Arteriosklerose

Als Arteriosklerose bezeichnet man Ablagerungen, die meist aus Fetten und/oder Kalk (meist Calcium) bestehen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass hohe Cholesterinwerte seien die Ursache dafür. Den Patienten wird empfohlen, sich cholesterinarm zu ernähren und ggf. Cholesterinsenkende Medikamente, sogenannte „Statine“ einzunehmen. Diese haben jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. eine Reduktion des Coenzym Q10-Spiegels, der wiederum für eine optimale Muskelfunktion unerlässlich ist. Ein Hinweis, der auf einen nicht ausreichenden Coenzym Q10-Spiegel hindeutet, sind Muskelschmerzen unter Belastung.

© psdesign1 / Fotolia

Weitere wichtige diagnostische Laborparameter sind unter anderem proBNP (Herzinsuffizienz), ADMA (kardiosvaskuläre Erkrankungen), Mineralstoffe, wie Magnesium und Kalium, Vitamin D3, Ultraschall (Plaques/Ablagerungen), Blutdruckmessungen, u.a.m.

Therapeutisch arbeiten wir u.a. mit der Sauerstofftherapie nach Ardenne, der Substitution relevanter Vitalstoffe und der sogenannten Lipopower© Kur mit Phosphatidylcholin.

Die Lipopower© Kur ist eine Infusionstherapie mit dem Wirkstoff Phosphatidylcholin, der nachweislich Fettablagerungen in sämtlichen arteriellen Gefäßen molekular auflöst, so dass keine Embolien entstehen können. Es ist die einzige, uns bekannte nichtoperative Methode, die es ermöglicht, atheromatöse Plaques aus dem Gefäßsystem umfassend aufzulösen. Bei dieser Anwendung werden therapeutisch wirksame Dosen der Phospholipide direkt in das Gefäßsystem infundiert.

Der frühere Handelsname des Medikamentes mit dem Wirkstoff Phospahtdidylcholin war Lipostabil©. Es war in Tablettenform zur Senkung der Blutfette und bei intravenöser Gabe zur Vorbeugung und Behandlung von Fettembolien in Deutschland als Medikament zugelassen. Es wurde wohl aus wirtschaftlichen Interessen vom Markt genommen. Heute gibt es die Möglichkeit, dieses Präparat in speziellen Laboren herzustellen, von wo wir es auch beziehen.

Der Wirkmechanismus von Lipostabil und generell der Lipolyse wurde und wird vor allem vom sog. Netzwerk Lipolyse intensiv untersucht, es werden ständig neue Erkenntnisse dazu veröffentlicht.

Phosphatidylcholin (PPC) besteht aus zwei ungesättigten Fettsäureketten und ist in der Natur weit verbreitet. Man findet es in pflanzlichen und tierischen Zellmembranen. Phosphatidylcholin wird bei Fettembolien, Fettstoffwechselstörungen und Lebererkrankungen eingesetzt.

Viele wissenschaftliche Untersuchungen konnten die positive Wirkung von PPC auf die Leber bestätigen. Der Nutzen von PPC ist im Rahmen kontrollierter klinischer Studien zu Lebererkrankungen aller Schweregrade untersucht worden. Forscher konnten zeigen, dass PPC als Infusion oder in Tablettenform die Leber wirksam in ihrer Funktion unterstützt.

Ernsthaftere Nebenwirkungen sind trotz tausendfacher Anwendung von Lipostabil bisher nicht gemeldet worden.

Bluthochdruck

Durch Infusion des Wirkstoffes zur Anwendung im Bereich des Herz-, Kreislaufsystems werden die effektiveren Ergebnisse erzielt.

In der Regel werden je nach Befund 10-20 Infusionen durchgeführt.

 

Herzinsuffizienz (nachlassende Herzleistung)

Die verminderte Pumpfunktion des Herzens äußert sich grundsätzlich in nachlassender Leistungsfähigkeit und je nach Stadium in Atemnot, zunächst bei körperlichen Anstrengungen, später auch in Ruhe, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, geschwollene Beine und Füße (bes. gegen Abend), vermehrtem Wasserlassen in der Nacht, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Kognitiven Störungen (Gedächtnis, Depressionen, etc.), therapieresistentem Husten, u.a.

Ergänzend zu den meist schon erfolgten Untersuchungen und Laborbestimmungen können sich folgende Untersuchungen als sinnvoll erweisen.

 

Laboruntersuchungen bei Herzinsuffizienz

proBNP (Brain-Nutric-Peptid) – wird vor allem in den Muskelzellen des Herzens gebildet. Eine erhöhtes proBNP ist ein Indiz für eine Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche). Dieser Wert wird im Blut bestimmt und kann auch ausgezeichnet zur Verlaufskontrolle genutzt werden.

Vitamin B1 (Thiamin) – höchste Konzentration im Herzmuskel, Energiestoffwechsel, Blutbildung, Puls (Mangel = schneller Puls (Tachykardie)), Herzkraft steigernd.

Vitamin D3 – Stärkung der Pumpfunktion des Herzens, Reduktion des Blutdrucks, antithrombotische Wirkung, Reduktion der Triglyceride (Neutralfette)

Taurin – Antioxidative und antientzündliche Wirkung, Stärkung des Herzmuskels (positiv inotrop), Durchblutungsfördernd

Carnitin – Energiestoffwechsel, Antioxidanz, herzmuskelstärkend, leistungssteigernd, herzrhythmusstabilisierend, blutbildend

Carnosin – Schutz vor Lipidperoxidation, antioxidativ, Schwermetallausleitung, nervale Leitfähigkeit (Herzrhythmus), Gefäßschutz, Herzleistung, Arteriosklerose,  verlängert Lebenszyklus der Zellen, stresssenkend

Coenzym Q10 – Energiestoffwechsel, antioxidative Wirkung, Leistungsfähigkeit, Gefäßfunktion, Herzleistung (kardiale Bioenergetik) – Q10-Mängel treten häufig im Rahmen einer cholesterinsenkenden Therapie auf. Ein typisches Symptom sind Muskelschmerzen bei Belastung. Bedenken Sie, dass auch das Herz ein Muskel ist!

Omega-3-Fettsäuren – Bestandteil der Zellmembran, Gefäßentspannung, entzündungshemmend, Thromboserisiko senkend, Stabilisierung von arteriosklerotischen  Plaques, Herzrhythmus stabilisierend, Herzleistung verbessernd

Wie alle im folgenden genannten Mineralstoffe im Sinne der Relevanz sollten diese nur im Vollblut (s.u.) bestimmt werden. Die Funktionen der Vitalstoffe gehen über die hier aufgeführten hinaus und werden nur im Zusammenhang mit den hier dargestellten Erkrankungen dargestellt.

Magnesium (Mg) – Energiestoffwechsel/Atmungskette der Zellen (ATP), Pumpfunktion des Herzens, Stressabschirmung, Gefäßentspannung, Verringerung der Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation), neuromuskuläre Erregungsleitung (Herzschlag, Zittern, Verspannungen), Aktivierung von Vitamin D

Calcium – Schlagkraft des Herzens, Muskelkrampfneigung, neuromuskuläre Erregungsleitung (Herzschlag, Zittern, Verspannungen. Dauerhaft hohe Calciumspiegel können zu Gefäßverkalkungen führen.

Kalium – Reizbildung und Reizweiterleitung (Herzschlag, Herzkontraktion), Muskelverspannungen) auch die großen Arterien haben eine Muskelschicht zur Blutdruckregulation), Säure-Basenhaushalt/pH-Wert Regulation, Energiestoffwechsel. Die Bestimmung des Kaliums muss zwingend im Vollblut erfolgen! Bereits Präanalytische Fehler, wie das Pumpen und das zu lange Stauen bei Blutentnahme führen zu falsch hohen Ergebnissen.

ADMA (asymetrisches Dimethylarginin) – kann einen Mangel an Arginin aufdecken. Arginin ist eine natürliche Aminosäure. Aus Arginin kann im Organismus Stickstoffmonoxyd (int. „Nitrogen“) hergestellt werden. Im Zusammenhang mit Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen erweitert Nitrogen die Gefäße, so dass das Gefäßvolumen zunimmt und der Gefäßwiederstand sinkt, mit der Folge einer besseren Durchblutung und einem geringen intravasalen Druck. Nitrogen ist Hauptbestandteil des „Nitrosprays“, welches sofort erweiternd die auf die Gefäße wirkt.

Ein Mangel an den o.g. Substraten wird sich stets negativ auf die Herz- und Kreislaufunktion auswirken.

Weitere wirksame natürliche Substanzen, welche in unserer Praxis eingesetzt werden:

Rechtsdrehende Milchsäure – dient z.B. dem Herzmuskel als wichtige Energiequelle, auch Leber, Nieren und das Gehirn

Alpha-Lipon Säure – entzündungshemmend, Erhöhung des HDL-Cholesterol-Spiegels, Senkung von Triglyceriden und des diastolischen Blutdrucks, Schutz vor freien Radikalen, Verbesserung von Fettstoffwechsel und Fettverbrennung, Energiestoffwechsel, Alpha-Liponsäure verbessert die Synthese von Stickstoffmonoxid in der Gefäßwand und kann dazu beitragen den systolischen Blutdruck zu senken

 

Therapieoptionen

Individuelle und sinnvolle orale Einnahme oder Infusionen mit o.g. Substraten nach Laborbefund.

Wir haben sämtliche Infusionspräparte in der Praxis verfügbar.

Zusätzlich eignen sich: Baseninfusionen, Vitamin C Infusionen, homöopathischen Komplexmittel, Horvi Enzymtherapie, Strophantin oral

 

Zum Thema Vollblutbestimmung im Labor – ein Beispiel

Um eine regelrechte Neuromuskuläre Erregung zu gewährleisten, wie sie u.a. der Herzmuskel braucht, um gleichmäßig und effektiv Blut in das Gefäßsystem zu pumpen, braucht es u.a. einige wichtige Mineralstoffe, wie z.B. das Kalium. 90% des Kaliums befinden sich in den Blut-Zellen, 10% außerhalb im sogenannten Serum. In Rahmen der Standartuntersuchungen wird das Kalium im Serum bestimmt. Liegen jedoch subklinische Mängel vor, so gibt zunächst die Zelle selbst Kalium ab, so dass der extrazelluläre Kaliumspiegel recht lange konstant bleibt, die Zelle jedoch im inneren an Kalium verarmt, so dass manche Zellfunktionen beeinträchtigt sind. Darunter fällt die o.g. neuromuskuläre Erregung – der Herzmuskel schlägt unregelmäßig bzw. der Patient nimmt sog. Herzstolpern wahr. Aufklärung bringt eine Vollblutuntersuchung des Kaliums (Laborkosten ca. 2,30 €), in der auch die intrazelluläre Kaliumkonzentration bestimmt wird.

Cholesterin

Ist ein Fett, welches nur in tierischen/menschlichen Organismen vorkommt und ein lebenswichtiger Baustein unseres Organismus.

Die Cholesterinwerte sind genetisch festgelegt. 95% des Cholesterins befindet sich intrazellulär. Cholesterin ist am Aufbau aller Zellmembranen beteiligt. Es stellt das Hauptbaumaterial von Hirn und Herz dar. 70% der Trockenmasse unseres Gehirns ist Cholesterin!

Ohne Cholesterin ist keine „Zellatmung“/“Energiegewinnung“ möglich. Cholesterin ist die Grundsubstanz für Steroidhormone, Gallensäuren und Vitamin D heißt Cholesterin. Nicht von außen zugeführtes Cholesterin muss vom Körper selbst gebildet werden. Die Ernährung hat auf den Cholesterinspiegel lediglich einen geringen Einfluss (Verbundstudie Ernährungserhebung und Risikofaktoren-Analytik (VERA) 1985- 1988 mit 25.000 Teilnehmern). Inuit-Indianer (ein Eskimo Stamm) essen Unmengen an cholesterinhaltigem Wal- und Robbenfleisch und haben durchweg niedrige Cholesterin-Werte!

Eine Prüfung der Framingham-Studie im Jahre 1987 zeigte, dass bei Personen über 50 eine Absenkung des Cholesterinspiegels um 1 mg/dl zu einer Steigerung der Gesamttodesrate von 11 % und zu einer Steigerung der Todesrate durch Herzkrankheiten um 14 % führte…“

Eine alleinige Bestimmung/Beeinflussung des Cholesterins/HDL/LDL halten wir für nicht ausreichend, um das Risiko für Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen effektiv zu senken. Um eine klare Aussage über das Risiko „Hypercholesterinämie“ zu treffen, sollten die Subklassen des LDL’s bestimmt werden. Lediglich die kleinen, dichten LDLs stehen für eine kritische Hypercholesterinämie.

Bitte beachten Sie, dass Cholesterinsenkende Medikamente, sogenannte Statine auch den Coenzym-Q10 Spiegel negativ beeinflussen. Sollten Sie solche Präparate einnehmen empfehlen wir die Bestimmung der Q-10 Konzentration im Blut und ggf. eine Substitution, insbesondere sollten Muskelschmerzen, Erschöpfung oder Müdigkeit vorliegen.

Mehr dazu in auch der Arte Mediathek oder bei youtube „Cholesterin der große Bluff“

https://www.youtube.com/watch?v=JfiaYLl6EA4

 

Herzrhythmusstörungen

Um eine regelrechte Neuromuskuläre Erregung z gewährleisten, wie sie u.a. der Herzmuskel braucht, um gleichmäßig und effektiv Blut in das Gefäßsystem zu pumpen, braucht es u.a. einige wichtige Mineralstoffe, wie z.B. das Kalium. 90% des Kaliums befinden sich in den Zellen, 10% außerhalb im sogenannten Serum. In Rahmen der Standartuntersuchungen wird das Kalium im Serum bestimmt.

Liegen jedoch subklinische Mängel vor, so gibt zunächst die Zelle selbst Kalium ab, so dass der extrazelluläre Kaliumspiegel recht lange konstant bleibt, die Zelle jedoch im inneren an Kalium verarmt, so dass manche Zellfunktionen beeinträchtigt sind. Darunter fällt die o.g. neuromuskuläre Erregung – der Herzmuskel schlägt unregelmäßig bzw. der Patient nimmt sog. Herzstolpern wahr. Aufklärung bringt eine Vollblutuntersuchung des Kaliums (Laborkosten ca. 2,30 €), in der auch die intrazelluläre Kaliumkonzentration bestimmt wird.

Bluthochdruck (Hypertonie)

Hinter der Diagnose „Bluthochdruck“ können sich mehrere Ursachen verbergen. Dazu gehören u.a. die  Arteriosklerose, ein zu hoher Insulinspiegel (meist in Folge eines Diabetes mellitus), psychogen/vegetative Ursachen, Mineralstoff-, Vitamin-, Aminosäuredefizite, u.a.m.

90% der diagnostizierten Hypertonien sind essentielle Hypertonien. Essentielle Hypertonie ist eine Form des Bluthochdrucks, bei der keine Grunderkrankung als Ursache vorliegt.

Für mich stellt sich die Frage, produziert der Organismus in den allermeisten Fällen ein Bluthochdruck ohne das eine Ursache vorliegt? Stellen Sie sich eine ähnliche Frage, so lesen Sie bitte weiter.

In Deutschland gibt es 20 Millionen Menschen, die an Bluthochdruck leiden.

Neben den gewöhnlichen, meist bereits durchgeführten Laboruntersuchungen, können zur Feststellung der Ursache einer Hypertonie ergänzende Parameter bestimmt werden, welche zu einen erhöhten Blutdruck führen. Eine Auswahl finden Sie weiter unten. Nicht selten können durch gezielten Ausgleich essentieller Substrate Blutdrucksenkungen erreicht werden.

Grundsätzlich empfehle ich, dass meine Patienten möglichst viele Befunde zum Erstgespräch mitbringen, um einen Krankheitsverlauf zu erkennen und um gezielt noch ausstehende, relevante Parameter bestimmen zu lassen.

 

Labor-Parameter, welche ergänzend als sinnvoll zu erachten sind bei Bluthochdruck

ADMA (asymetrisches Dimethylarginin) – kann einen Mangel an Arginin aufdecken. Arginin ist eine natürliche Aminosäure. Aus Arginin kann im Organismus Stickstoffmonoxyd (int. „Nitrogen“) hergestellt werden. Im Zusammenhang mit Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen erweitert Nitrogen die Gefäße, so dass das Gefäßvolumen zunimmt und der Gefäßwiederstand sinkt, mit der Folge einer besseren Durchblutung und einem geringen intravasalen Druck. Nitrogen ist Hauptbestandteil des „Nitrosprays“, welches sofort erweiternd die auf die Gefäße wirkt.

Vitamin D3 – Stärkung der Pumpfunktion des Herzens, Reduktion des Blutdrucks, antithrombotische Wirkung, Reduktion der Triglyceride (Neutralfette) im Blut. Vitamin D3 wirkt weiterhin stimmungsaufhellend, es schützt vor Infekten und ist für die Schilddrüsenfunktion unerlässlich.

Taurin – Antioxidative und antientzündliche Wirkung, Stärkung des Herzmuskels (positiv inotrop), Durchblutungsfördernd, hohe Konzentrationen finden wir im Herz, Gehirn, Retina und der Muskulatur, Taurin verhindert überschießende Thrombozytenaggregation („Blutverdünnend“), regelt den Herzrhythmus, ist Krampflösend, verringert den Augeninnendruck, wirkt Entzündungshemmend, fördert die Gallensäurenproduktion,  wirkt nervenberuhigend, steigert die Leistungsfähigkeit und die Sehkraft, vermindert Angstzustände

Carnitin – Energiestoffwechsel, Antioxidanz, herzmuskelstärkend, leistungssteigernd, herzrhythmusstabilisierend, blutbildend, Fettstoffwechsel anregend, Schutz vor freien radikalen, Leberzellschutz, Steigerung der Gedächtnisleistung

Carnosin – Schutz vor Lipidperoxidation, antioxidativ, Schwermetallausleitung, nervale Leitfähigkeit (Herzrhythmus), Gefäßschutz, Herzleistung, Arteriosklerose,  verlängert Lebenszyklus der Zellen, stresssenkend

Coenzym Q10 – Energiestoffwechsel, antioxidative Wirkung, Leistungsfähigkeit, Gefäßfunktion, Herzleistung (kardiale Bioenergetik) – Q10-Mängel treten häufig im Rahmen einer cholesterinsenkenden Therapie auf. Ein typisches Symptom sind Muskelschmerzen bei Belastung. Bedenken Sie, dass auch das Herz ein Muskel ist!

Omega-3-Fettsäuren – Bestandteil der Zellmembran, Gefäßentspannung, entzündungshemmend, Thromboserisiko senkend, Stabilisierung von arteriosklerotischen  Plaques, Herzrhythmus stabilisierend, Herzleistung verbessernd

Wie alle im folgenden genannten Mineralstoffe im Sinne der Relevanz sollten diese nur im Vollblut bestimmt werden. Die Funktionen der Vitalstoffe gehen über die hier aufgeführten hinaus und werden nur im Zusammenhang mit den hier dargestellten Erkrankungen dargestellt.

Magnesium (Mg) – Energiestoffwechsel/Atmungskette der Zellen (ATP), Pumpfunktion des Herzens, Stressabschirmung, Gefäßentspannung, Verringerung der Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation), neuromuskuläre Erregungsleitung (Herzschlag, Zittern, Verspannungen), Aktivierung von Vitamin D. Mögliche Symptome niedriger Magnesiumspiegel: Nervosität und reduzierte Stresstoleranz,  Angstzustände, Depressionen, Kopfdruck, Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, Tachykardien, arterielle Durchblutungsstörungen, Spasmen der glatten Muskulatur, Wadenkrämpfe, Parästhesien (Missempfindungen), Rücken-, Schulter-, Nackenschmerzen, Beeinträchtigung der Immunkompetenz

Calcium – Schlagkraft des Herzens, Muskelkrampfneigung, neuromuskuläre Erregungsleitung (Herzschlag, Zittern, Verspannungen. Dauerhaft hohe Calciumspiegel können zu Gefäßverkalkungen führen.

Kalium – Reizbildung und Reizweiterleitung (Herzschlag, Herzkontraktion), Muskelverspannungen) auch die großen Arterien haben eine Muskelschicht zur Blutdruckregulation), Säure-Basenhaushalt/pH-Wert Regulation, Energiestoffwechsel. Die Bestimmung des Kaliums muss zwingend im Vollblut erfolgen! Bereits Präanalytische Fehler, wie das Pumpen und das zu lange Stauen bei Blutentnahme führen zu falsch hohen Ergebnissen.

proBNP (Brain-Nutric-Peptid) – wird vor allem in den Muskelzellen des Herzens gebildet. Eine erhöhtes proBNP ist ein Indiz für eine Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)

Dunkelfeldmikroskopie

 

Weitere Ursachen des Bluthochdrucks

  • Arteriosklerose – siehe mein Artikel
  • Stress – messbar über Stresshormone u./o. Herzratenvariabilität (HRV)
  • Slegde-, oder Geldrollenphänomen – damit ist die Zusammenballung der roten Blutkörperchen gemeint. Wenn wir von einem Blutbild sprechen, ist dies ein veralteter Begriff. Es schaut sich in den seltensten Fällen noch ein Laborant das Blut im Mikroskop an. Eine heutige Blutuntersuchung wird heute von komplexen Automaten durchgeführt. Rechts sehen Sie im Bild einzelne Kreise im Dunkelfeldmikroskop. Dies sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), welche den Sauerstoff transportieren. Im gesunden Zustand haben diese Zellen ein negatives Membranpotenzial von ca. 70mV, so dass sie sich abstoßen würden. Im linken Foto sehen Sie, wie diese roten Blutkörperchen miteinander verkleben, also kleine Konglomerate bilden. Die kleinsten Gefäße, Kapillare genannt, in den der Stoffaustausch vorwiegend stattfindet, sind so winzig, dass normalerweise nur ein Erythrozyt nach dem anderen hindurch strömen kann. Um ein Konglomerat von roten Blutkörperchen durch eine Kapillare zu drücken, braucht es einen höheren Druck. Somit kann auch ein rheologisches Problem zu Bluthochdruck führen.

Alternative therapieoptionen bei Bluthochdruck/Hypertonie

Neben einer Ernährungsumstellung – hier haben sich bereits kleine Modifikationen in der Nahrungsaufnahme bestens bewährt – und genügend sinnvoller Bewegung, bieten sich folgende Maßnahmen an:

  • auf Basis der Laborbefunde sollte eine sinnvolle und gezielte Zufuhr der defizitären Mikronährstoffe Dies kann oral, oder auch mittels Infusionen erfolgen
  • Aderlässe. Insbesondere bei erhöhter Anzahl roter Blutkörperchen (Erythrozyten), Hämoglobins, Hämatokrit, und Eisen. Ich kombiniere die Aderlässe gerne mit einer Infusion – „Ölwechsel“.
  • Falls Gefäßablagerungen die Ursache darstellen – siehe meine Infos über Arteriosklerose auf meiner Webseite
  • Modifikationen der Ernährung – neben der Auswahl von geeigneten Lebensmitteln, spielt die Häufigkeit der Mahlzeiten/Tag eine entscheidende Rolle. Mit jeder Mahlzeit, darunter fallen auch kleine Zwischenmahlzeiten und insbesondere süße Getränke, wird der Insulinspiegel Mit dem Anstieg des Insulinspiegels werden auch vermehrt Stresshormone, wie das Adrenalin ausgeschüttet. Adrenalin beeinflusst maßgeblich den Blutdruck.

Mein Tipp: versuchen Sie über einen Zeitraum von zwei Wochen nur drei Mahlzeiten/Tag zu sich zu nehmen. Lassen Sie eine Pause von mindestens 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten. In dieser Pause sollten Sie nur Wasser zu sich nehmen. Wasser beeinflusst den o.g. Stoffwechsel nicht. Und beginnen Sie die Mahlzeiten mit einem, besser zwei Bissen Eiweiß. Eiweiße sind: Fisch, Fleisch, Geflügel, Milch, Käse, Joghurt, Tofu, etc. Denn, Zucker lässt den Insulinspiegel am stärksten ansteigen. Mit dem „Eiweiß-Start“ bleibt dieser niedriger und somit auch die Stress-Hormone. Der hohe Blutdruck dürfte mit dieser einfachen Maßnahme sinken.

Links Infusion, Injektion, Sauerstofftherapie, orale Medikamente

Artikel Arteriosklerose und LipoPower Kur pdf. download hier

Dunkelfeld Blutbild normal

Normales Blutbild

Dunkelfeldmikroskopie Geldrollenphänomen

Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen