Prävention und Nachbehandlung Herzinfarkt / Schlaganfall

Herz-Kreislauferkrankungen sind, trotz vieler therapeutischer Bemühungen noch immer Todesursache Nr. 1 weltweit.

Arteriosklerose

Als Arteriosklerose bezeichnet man Ablagerungen, die meist aus Fetten und/oder Kalk (meist Calcium) bestehen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass hohe Cholesterinwerte seien die Ursache dafür. Den Patienten wird empfohlen, sich cholesterinarm zu ernähren und ggf. Cholesterinsenkende Medikamente, sogenannte „Statine“ einzunehmen. Diese haben jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. eine Reduktion des Coenzym Q10-Spiegels, der wiederum für eine optimale Muskelfunktion unerlässlich ist. Ein Hinweis, der auf einen nicht ausreichenden Coenzym Q10-Spiegel hindeutet, sind Muskelschmerzen unter Belastung.

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Weitere wichtige diagnostische Laborparameter sind unter anderem proBNP (Herzinsuffizienz), ADMA (kardiosvaskuläre Erkrankungen), Mineralstoffe, wie Magnesium und Kalium, Vitamin D3, Ultraschall (Plaques/Ablagerungen), Blutdruckmessungen, u.a.m.

Therapeutisch arbeiten wir u.a. mit der Sauerstofftherapie nach Ardenne, der Substitution relevanter Vitalstoffe und der sogenannten Lipopower© Kur mit Phosphatidylcholin.

Die Lipopower© Kur ist eine Infusionstherapie mit dem Wirkstoff Phosphatidylcholin, der nachweislich Fettablagerungen in sämtlichen arteriellen Gefäßen molekular auflöst, so dass keine Embolien entstehen können. Es ist die einzige, uns bekannte nichtoperative Methode, die es ermöglicht, atheromatöse Plaques aus dem Gefäßsystem umfassend aufzulösen. Bei dieser Anwendung werden therapeutisch wirksame Dosen der Phospholipide direkt in das Gefäßsystem infundiert.

Der frühere Handelsname des Medikamentes mit dem Wirkstoff Phospahtdidylcholin war Lipostabil©. Es war in Tablettenform zur Senkung der Blutfette und bei intravenöser Gabe zur Vorbeugung und Behandlung von Fettembolien in Deutschland als Medikament zugelassen. Es wurde wohl aus wirtschaftlichen Interessen vom Markt genommen. Heute gibt es die Möglichkeit, dieses Präparat in speziellen Laboren herzustellen, von wo wir es auch beziehen.

Der Wirkmechanismus von Lipostabil und generell der Lipolyse wurde und wird vor allem vom sog. Netzwerk Lipolyse intensiv untersucht, es werden ständig neue Erkenntnisse dazu veröffentlicht.

Phosphatidylcholin (PPC) besteht aus zwei ungesättigten Fettsäureketten und ist in der Natur weit verbreitet. Man findet es in pflanzlichen und tierischen Zellmembranen. Phosphatidylcholin wird bei Fettembolien, Fettstoffwechselstörungen und Lebererkrankungen eingesetzt.

Viele wissenschaftliche Untersuchungen konnten die positive Wirkung von PPC auf die Leber bestätigen. Der Nutzen von PPC ist im Rahmen kontrollierter klinischer Studien zu Lebererkrankungen aller Schweregrade untersucht worden. Forscher konnten zeigen, dass PPC als Infusion oder in Tablettenform die Leber wirksam in ihrer Funktion unterstützt.

Ernsthaftere Nebenwirkungen sind trotz tausendfacher Anwendung von Lipostabil bisher nicht gemeldet worden.

Bluthochdruck

Durch Infusion des Wirkstoffes zur Anwendung im Bereich des Herz-, Kreislaufsystems werden die effektiveren Ergebnisse erzielt. In der Regel werden je nach Befund 10-15 Infusionen durchgeführt.

 

Herzinsuffizienz (nachlassende Herzleistung)

Die verminderte Pumpfunktion des Herzens äußert sich grundsätzlich in nachlassender Leistungsfähigkeit und je nach Stadium in Atemnnot, zunächst bei körperlichen Anstrengungen, später auch in Ruhe,Müdigkeit und Antriebslosigkeit, geschwollenen Beine und Füße, vermehrtem Wasserlassen in der Nacht, Schlafstörungen wegen Atemschwierigkeiten,Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, therapierresistem Husten, u.a.

Wir lassen neben typischen Labordiagnostischen Verfahren, insbesondere das proBNP bestimmen, welches ein sicherer Parameter zur Bestimmung der Herzmuskelleistung darstellt. Dieser dient nicht alleine dazu, die Herzmuskelleistung zu bestimmen, sonder auch als Verlaufsparameter für die Therapie – Laborkosten ca. 35,00 €.

Therapeutische Optionen: Infusionen mit relevanten Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen, homöopathischen Komplexmitteln.

Kosten: 55,00 € – 160,00 €/Behandlung.

Cholesterin

Ist ein Fett, welches nur in tierischen Organismen vorkommt. Es ist ein lebenswichtiger Baustein unseres Organismus.

Die Cholesterinwerte sind genetisch festgelegt. 95% des Cholesterins befindet sich intrazellulär. Cholesterin ist am Aufbau aller Zellmembranen beteiligt. Es stellt das Hauptbaumaterial von Hirn und Herz dar. Ohne Cholesterin ist keine „Zellatmung“/“Energiegewinnung“ möglich. Die Grundsubstanz für Steroidhormone, Gallensäuren und Vitamin D heißt Cholesterin. Nicht von außen zugeführtes Cholesterin muss vom Körper selbst gebildet werden. Die Ernährung hat auf den Cholesterinspiegel lediglich einen Einfluss im Bereich von 1% (Verbundstudie Ernährungserhebung und Risikofaktoren-Analytik (VERA) 1985- 1988 mit 25.000 Teilnehmern). Inuit-Indianer (ein Eskimo Stamm) essen Unmengen an cholesterinhaltigem Wal- und Robbenfleisch und haben durchweg niedrige Cholesterin-Werte! Eine Prüfung der Framingham-Studie im Jahre 1987 zeigte, dass bei Personen über 50 eine Absenkung des Cholesterinspiegels um 1 mg/dl zu einer Steigerung der Gesamttodesrate von 11 % und zu einer Steigerung der Todesrate durch Herzkrankheiten um 14 % führte…“

Eine alleinige Bestimmung/Beeinflussung des Cholesterins/HDL/LDL halten wir für nicht ausreichend, um das Risiko für Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen effektiv zu senken. Um eine klare Aussage über das Risiko „Hypercholesterinämie“ zu treffen, sollten die Subklassen des LDL’s bestimmt werden. Lediglich die kleinen, dichten LDLs stehen für eine kritische Hypercholesterinämie.

Bitte beachten Sie, dass Cholesterinsenkende Medikamente, sogenannte Statine auch den Coenzym-Q10 Spiegel negativ beeinflussen. Sollten Sie solche Präparate einnehmen empfehlen wir die Bestimmung der Q-10 Konzentration im Blut und ggf. eine Substitution, insbesondere sollten Muskelschmerzen, Erschöpfung oder Müdigkeit vorliegen.

Herzrhythmusstörungen

Um eine regelrechte Neuromuskuläre Erregung z gewährleisten, wie sie u.a. der Herzmuskel braucht, um gleichmäßig und effektiv Blut in das Gefäßsystem zu pumpen, braucht es u.a. einige wichtige Mineralstoffe, wie z.B. das Kalium. 90% des Kaliums befinden sich in den Zellen, 10% außerhalb im sogenannten Serum. In Rahmen der Standartuntersuchungen wird das Kalium im Serum bestimmt. Liegen jedoch subklinische Mängel vor, so gibt zunächst die Zelle selbst Kalium ab, so dass der extrazelluläre Kaliumspiegel recht lange konstant bleibt, die Zelle jedoch im inneren an Kalium verarmt, so dass manche Zellfunktionen beeinträchtigt sind. Darunter fällt die o.g. neuromuskuläre Erregung – der Herzmuskel schlägt unregelmäßig bzw. der Patient nimmt sog. Herzstolpern wahr. Aufklärung bringt eine Vollblutuntersuchung des Kaliums (Laborkosten ca. 2,30 €), in der auch die intrazelluläre Kaliumkonzentration bestimmt wird.

Bluthochdruck

Hinter der Diagnose „Bluthochdruck“ können sich mehrere Ursachen verbergen. Dazu gehören u.a. die o.g. Arteriosklerose, ein zu hoher Insulinspiegel (meist in Folge eines Diabetes mellitus), psychogen/vegetative Ursachen, Mineralstoff-, Vitamin-, Aminosäuredefizite, u.a.m.

Beispiel

Durch en Konsum von Zucker steigt der Blutzuckerspiegel an. In Folge dessen wird von der Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet. Mehr Insulin bedeutet auch ein mehr an Adrenalin. Adrenalin sorgt für einen Anstieg des Blutdrucks und auch für einen unruhigen Schlaf.

Ein Mangel an Arginin verhindert eine Weitstellung der Gefäße. Enge Gefäße bedeuten mehr Druck – der Blutdruck steigt.

Studien belegen, dass Patienten mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel häufiger an Bluthochdruck leiden.

Diagnostik: Labor Blut

Therapie: Infusion, Injektion, Akupunktur, Sauerstofftherapie, orale Medikamente

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