Der Begriff „Allergie“ ist zunächst einmal zu differenzieren. Es ist zwischen folgenden „Unverträglichkeiten“ zu unterscheiden:

  • Pollen-/Hausstaub-/Tierhaarallergie (Reaktion nach Allergenkontakt Sekunden)
  • die Nahrungsmittelallergien (Reaktion nach Allergenkontakt bis zu 72 Std.)
  • die Pseudoallergien (Histaminosen)
  • Enzymstörungen (meist Fruktose-/Laktoseintoleranzen)
  • Glutensensitivität

Gemeinsam haben die oben genannten Erkrankungen wenig, weder in der Diagnostik, noch in der Therapie.

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Eine Allergie ist als „eine Überreaktion des Immunsystems auf ansonsten harmlose Substanzen“ definiert.

Um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten, muss zunächst im Rahmen einer gründlichen Anamnese geklärt werden, um welche „Allergie“ es sich am wahrscheinlichsten handelt und ob eine funktionelle Darmstörung vorliegt. Es wird dem Patienten nicht dauerhaft helfen, einen großen Allergietest für mehrere hundert Euro zu erstellen, ohne dabei die Ursache zu ermitteln, bzw. eine klare Diagnose zu stellen, auf der eine definierte Therapie aufgebaut werden kann.

Eine Histaminose beispielsweise kann zu ähnlichen Symptomen führen, wie eine „Allergie“, doch ist der Behandlungsansatz ein völlig anderer.

Diagnostik: Labor Stuhl und/oder Labor Blut

Therapie: Eigenblut, Colon Hydro Therapie, orale Medikamente, Organpräparate/Organ- Peptide